Kammerjäger

Allgemein

Schädlingsbekämpfer ist eine Berufsgruppe. Der Schädlingsbekämpfer ist dafür verantwortlich Schädlinge in Wohnungen zu vernichten. Ein Schädlingsbekämpfer leistet eine Dienstleistung für die er entlohnt wird. Heutzutage ist die Beschäftigung ein anerkannter Lehrberuf. Die Lehre dauert grundsätzlich drei Jahre. Kammerjäger bekämpfen Ungeziefer mit Hilfe von bestimmten Wirkstoffen – hierzu gehören z.B.: Wirkstoffe gegen Insekten, Wirkstoffe gegen Milben und andere Spinnentiere, Rodentizide und Larviziden. Diese Präparate sind allesamt Gifte. Die meisten auftretenden Ungeziefer sind Braunbandschaben, Kleidermotten, Käfer, Wanderratten, Zecken, Motten. Abgesehen von der Verwendung von Giftstoffen wird gleichermaßen versucht mit so wenig Wirkstoffen wie möglich die Schädlinge zu beseitigen. Die Aufgabe besteht oftmals darin herauszufinden, was der Anlass für den Ungezieferbefall sein könnte und passende Aktionen einzuleiten. Darum besteht also drei verschiedene Maßnahmen: chemische, physikalische und biologische zur Vernichtung. Zu den biologischen Maßnahmen gehört die Bekämpfung durch natürliche Feinde. Diese Anwendung ist in Wohnräumen aber häufig nicht möglich. Zu den physischen zählen bestimmte Vorrichtungen wie zum Beispiel Mausefallen. Chemische Maßnahmen sind grundsätzlich die Verwendung von Giftstoffen. Insbesondere bei den chemischen Wirkstoffen ist äußerste Vorsicht geboten. Insofern ist es empfehlenswert einen Kammerjäger mit der Problematik zu beauftragen und nicht eigenständig tätig zu werden. Es gibt die Vernichtungsmittel zwar im Einzelhandel, dennoch können bei nicht korrekter Anwendung plötzliche Komplikationen auftreten. Man sollte sich immer beraten lassen, weil das Risiko besteht, dass die Schädlinge gegen diese Mittel widerstandsfähig werden können, sofern die Giftstoffe zu oft eingesetzt werden.
Manche Personen denken, dass Ungeziefer immer dann auftreten, sofern die Räume nicht hinlänglich geputzt sind. Die Personen behaupten nicht ausreichende Sauberkeit sei ein Grund. Da sich dieses Vorurteil nicht vollständigen entkräften lässt, führen die allermeisten Schädlingsbekämpfer ihre Tätigkeit sehr unauffällig aus. So wird fast keine Aufmerksamkeit erregt. In den skandinavischen Ländern halten die Bewohner exakt das Gegenteil für richtig. Die Präsenz von Schädlingsbekämpfer zählt als korrekte Hygienemaßnahme. Somit sind die Firmenwagen und die Arbeitskleidung sehr deutlich gewählt.
Auch die Taubenbekämpfung gehört zur Aufgabe von Desinfektor. Aber muss die Aufgabe nicht diskret ausgeführt werden, weil dies kein Hygieneproblem darstellt.
Zu bekannten Art von Ungeziefer im Haus zählen zum Beispiel: Essigfliegen, Küchenschaben, Würmer in getrocknetem Obst, Ameisen, Mäuse und Bettwanze.
Schädlingsbekämpfer offerieren eine Vielzahl an Angebote für Personen, die betroffen sind. So wird zunächst eine Beratung durchgeführt, sodann Ursachenfindung, dann Entfernung der Schädlinge und Anfertigung von Hygieneplänen. Je nach Belieben kann noch mehr Service gekauft werden. Es gibt auch allerlei Notdienste. Unter der Servicehotline erhält man rund um die Uhr Informationen und auf Wunsch auch direkte Hilfe im Haus. Die Kosten für Desinfektor variieren von Region zu Region. Es ist immer ratsam ein Vergleich der Preise vorzunehmen oder und einen zweiten Kostenvoranschlag einzuholen. Es existiert kein einheitlichen Richtwert für die Preise. Die Preise setzt sich je nach Einzelfall, aus verschiedenen Faktoren zusammen. Dabei spielt der Bereich und das Ausmaß eine entscheidende Rolle. In Altbauten ist die Entfernung meist kostenspieliger. Am kostenspieligsten ist die Reinigung, wenn ein komplettes Eigenheim kontaminiert ist. Man findet jedoch einige Richtwerte durch die sich die Kosten grob ausrechnen lassen. So kostet die Entfernung von Mäusen und Küchenschaben zum Beispiel etwa hundertfünfzig Euro. Der Stundenlohn eines Kammerjägers liegt zwischen 100 – 150 €. Die Entfernung von Ratten kostet circa 300 Euro. Der Abtransport der Tiere wird extra pro Tier berechnet.