Steuerbüro Hamburg

Allgemein

In Deutschland werden Steuern vom Bund, den Ländern ebenso wie den Gemeinden erhoben. Die wesentlichsten Steuern, die zu zahlen sind, sind die Einkommensteuern auf den Verdienst jedes Arbeitnehmers, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer und die Erbschaft- ebenso wie Schenkungsteuer. Außerdem sollen Abgaben gezahlt werden, wie beispielsweise für die Rentenversicherung, Krankenversicherung oder die Arbeitslosenversicherung. Jedoch unterliegt nicht jede Person oder Gesellschaft dem Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht unterscheidet zwischen zwei Personen (natürliche und juristische Personen), die in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft sind bzw. ihren Sitz haben ebenso wie Personen, die nicht wirklich einen Wohnsitz in Deutschland haben (Steuerausländer). Eine naturgemäße Person ist eine Steuerinländerin, sofern sie ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Eine Staatsangehörigkeit ist hier keineswegs relevant. Die Gesellschaft oder Person, die weder ihre Geschäftsleitung noch den Wohnsitz in der BRD hat, wird als Steuerausländerin bezeichnet., Die Hinterziehung von Steuern ist ein oft auftauchendes Delikt in Deutschland. Sofern man dabei erwischt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Geld- sowie Freiheitsstrafen bevor. Demnach wird selbstverständlich probiert, das Schwarzgeld (Geld, das gegen das Gesetz keinesfalls versteuert wird) so gut wie es nur möglich ist zu verbergen. Die gute Möglichkeit hierfür ist ein ausländisches Bankkont. Besonders Konten in der Schweiz verfügen über eine enorme Popularität hinsichtlich des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Würde das unversteuerte Kapital auf deutschen Konten liegen, würde das Finanzamt über kurz oder lang aufschnappen, dass sich mehr Geld auf dem Konto befindet, als in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, da die Finanzbehörde mühelos die Bankkonten kontrollieren kann. Liegt das Kapital aber auf einem Konto in der Schweiz, fällt dem Fiskus die höhere Geldsumme keinesfalls so einfach auf, weil sie in dieser Situation keinerlei Optionen zur Analyse der Bankkonten haben. Abgesehen von legt die Schweiz großen Wert auf das Bankgeheimnis und gibt keinerlei Informationen und Kundendaten heraus., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist nicht gebührenfrei. Genauer gesagt treten nach den Regelungen des Gerichtskostengesetzes einige Kosten, die sich an dem Streitwert orientieren. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 aktiviert worden ist, wurden unter anderem sowohl der Mindeststreitwert sowie die Gerichtsgebühren auf 1500€ gesteigert, so dass die mit Klageeingang entstehende Verfahrensgebühr 284 Euro beträgt. Mit Wirkung vom 16.07.2014 wurden die §§ 22, 23, 51, 52, 63 und die Anlage 1 zum Gerichtskostengesetz geändert. Dies bedeutet, dass ebenfalls in Kindergeldfällen advers der zwischenzeitlichen Praxis wieder ein Vorschuss anfällig wird. Die vorfällige Gebühr wird grundsätzlich nach dem tatsächlichen Streitwert ernannt, wenn dieser sich bei Klageeingang klar und auf Anhieb aus der Anklageschrift ergibt. Alternativ wird die vorfällige Gebühr nach dem Mindeststreitwert eingeholt., Immer bevor die Außenprüfung geschieht, muss die zu prüfende Person alle buchhalterischen Beweise organisieren. Dies betrifft sämtliche Betriebsausgaben, Ausgangsrechnungen, Kontoauszüge, Gewinnermittlungen oder das Fahrtenbuch. Jene Unterlagen müssen auch auf Ordnungsmäßigkeit, Lückenlosigkeit ebenso wie auf eine klare ebenso wie deutliche Struktur gechecked werden, da ansonsten der Entzug in Gefahr gebracht werden könnte. Eine Übergabe der Informationen kann allerdings auch beim Finanzamt direkt stattfinden, was heißt, dass hier dann ebenfalls die Prüfung des Betriebs erfolgt. Dies bietet sich besonders für Geschäftsführer an, welche vielmals unterwegs sind. Für den Fall, dass die zu kontrollierende Person eigene Firmenräume besitzt, geschieht die Außenprüfung meistens dort, da sich der Inspektor demzufolge unmittelbar vor Ort persönlichen Impressionen verschaffen kann., In Folge der Betriebsprüfung (auchauch unter Außenprüfung bekannt) handelt es davon, Sachverhalte zu identifizieren, die zu endgültigen Steuererstattungen, Steuerausfällen oder Steuervergütungen führen können. Die Befugnis zur Betriebsprüfung erhält das Finanzamt durch die Betriebsprüfungsordnung 2000 sowie die Abgabenordnung. Im Grunde kann das Finanzamt die Betriebsprüfung nach Lust und Laune vornehmen, allerdings sollte Ihnen zu diesem Zweck im Voraus Zeit vorgegeben werden beziehungsweise das Finanzamt muss sich bei Ihnen melden. Laut der staatlich festgelegten Grundlagen muss für den Besuch ein geeigneter Zeitpunkt gewählt werden. Das heißt, dass der Prüfer sich keinesfalls heute ankündigen und am folgenden Tag vor Ihrer Haustür stehen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei Großbetrieben von vier Wochen wie auch in sämtlichen anderen Fällen von 2 Wochen Bekanntgabefrist.%KEYWORD-URL%